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BDSM-Lexikon - Exotic-Escorts

BDSM-Lexikon

Abbinden
Hierbei werden z.B. Brust oder Hoden mit Schnüren, Seilen, Lederbändern und ähnlichem
abgebunden.

Absprache
Die Absprache ist der absolut wichtigste Part vor dem Spiel oder der Session, in dem die Rollen und die Grenzen (!) besprochen werden. Absprachen werden während des Spiels ohne wenn und aber eingehalten! Zudem sind im Rahmen der Absprache je nach Spielart auch gesundheitliche Fragen zu klären. Leidet ( meist ist der Bottom gemeint ) einer der beiden Spielpartner an Beschwerden, wie z.B. Kreislaufproblemen, psychischen Problemen, etc., die im Laufe des Spiels eine nicht kalkulierbare Gefahrenquelle darstellen, ist auf das Spiel zu verzichten!

Absprache
Besonders bei sich unbekannten Spielpartnern ist die Kommunikation vor einer Session
wichtig. Hier sollten zumindest die Vorlieben (bzw. Abneigungen) und die medizinischen Voraussetzungen (z.B. Ist der Bottom Bluter? Hat er Kreislaufbeschwerden oder Diabetes (etc.) geklärt werden. Es sollte auf jeden Fall ein Safe Wort ausgemacht werden, welches bei Problemen von beiden Seiten zum Abbruch des Spieles genutzt werden kann.

Abspritzspiele
In verschiedenen Spielsituationen wird der Mann zum Orgasmus/ Samenerguss gebracht.

Auspeitschen
Bei einigen SM-Spielarten wird der submassive Part durch auspeitschen bestraft. Zum Peitschen werden die verschiedensten Materialien und Gegenstände verwendet. Natürlich kann das Auspeitschen mit normalen Pferdepeitschen (englisch: Whip) erfolgen, aber auch Seile und Klatschen kommen zum Einsatz. Die Kunst besteht dabei darin dem anderen zwar Schmerzen aber keine sichtbaren Narben zuzufügen. Ungeübte sollten sehr vorsichtig und behutsam vorgehen, da es sonst schnell zu Verletzungen kommen kann.

Abweichung
(englisch: deviation) Vom Normalen abweichend, sexuelle Deviation/Perversion, abgeleitet von lateinisch „deviare“ (= vom Weg abkommen). Ist die Bezeichnung für abweichende sexuelle Neigungen/Praktiken. Sexualpsychologen betonen immer wieder, dass es zwischen Liebenden keine sexuelle Deviation gibt, solange beide Partner Spaß an ihrem Sexleben haben und kein Partner zu etwas gezwungen wird, was er nicht will. Der Begriff Perversion (von lateinisch „perversus“ = Umkehrung, Verdrehung) gilt als veraltet, auch wenn er nach wie vor als medizinischer Fachbegriff für „krankhafte Abweichung des Geschlechtstriebes“ genutzt wird. Homosexualität oder Sadomasochismus sind gesellschaftlich mehr oder weniger anerkannt.

Absturz
Eine Session, welche meist aus emotionalen Gründen schiefgegangen ist. Abstürze betreffen meist die Bottoms aber auch Tops können davon betroffen sein, wenn sie überfordert sind. Das Ganze nennt man dann auch ein Fehlspiel. Nach solch einem Spiel den Partner unbedingt versuchen aufzufangen, beruhigen, langsam runterkommen lassen, Sicherheit geben, selbst ruhig bleiben. Später auf jeden Fall darüber reden, (reden lassen) um zu ermitteln was den Einbruch hervorgerufen hat.

Atemkontrolle (->englisch: Breath Control)
Ist eine Spielform, welche die Möglichkeit zu atmen beim passiven Part einschränkt. (Geläufig auch Atemreduktions-Spiele genannt.)

Automasochismus
Bedeutet sich selbst Schmerzen zuzufügen. Dies geschieht oft als Experiment oder in
Ermangelung eines geeigneten Partners/Partnerin oder auch als Mittel zur Selbstbefriedigung. Atemkontrollspiele sind dabei eine häufige Todesursache (engl.: Auto Erotic Deaths) bei autoerotischen/automasochistischen Praktiken von Sadomasochisten, da hierbei der Carotis-Sinus Reflex ausgelöst werden und die erforderliche rasche Hilfe nicht geleistet werden kann. Also hierbei keinen Selbstversuch ohne die Anwesenheit einer zweiten Person wagen.

Anal Dehnung
Der Anus wird mit Fingern, Plug (-> Buttplug), Dildo oder Faust gedehnt. Vorsicht ist geboten. Langsam und über einen längeren Zeitraum den Bereich vorsichtig immer weiter dehnen, damit es zu keinem Einriss kommt. Reichlich Gleitmittel verwenden!

Aufspannen von Gliedmaßen
Bottom wird z.B. auf einer Streckbank an Händen und Füßen befestigt und dann
gestreckt.

Arztspiele (-> Klinikspiele)
Dazu zählen unter anderem gynäkologische „Untersuchungen“ oder das Legen eines Katheters. Gerade beim Legen eines Katheders sollte man sich unbedingt vorher genauestens informieren bzw. schulen lassen, da es sehr hohe Risiken birgt.

Arztspiele
Alle Formen von Untersuchungen sind möglich, vom einfachen Abtasten des Körpers, bis hin zum Untersuchen von Körperöffnungen mit Hilfe medizinischer Instrumente. Viele Männer verspüren den Wunsch einmal Frauenarzt spielen zu dürfen und in dieser Funktion die Vagina eingehend zu untersuchen. Vorsicht ist bei der Benutzung von irgendwelchen Gegenständen und Instrumenten geboten. Die unsachgemäße Handhabung kann zu schwersten inneren Verletzungen führen. Solche Spiele sind typisch im Bereich Weißes Studio.

Age Play
Ist das Spiel mit dem Alter. Man gibt sich im Spiel älter (z.B. strenge Gouvernante) oder jünger (ungezogener Schuljunge), als man wirklich ist.

Aktiv
Ist eine andere Bezeichnung für den Top bzw. den dominierenden Part.

Aktiv / passiv
Ist das Wechselspiel zwischen selbst Handeln und der Erfahrung ohne eigenes Zutun.

Algolagnie
Algolagnie (englisch: algoagnia) Bedeutet Schmerzwollust, bzw. eine sexuelle Befriedigung durch Schmerz oder Schmerzzufuhr. (siehe auch: Masochismus)

Amputations-Fetischismus
Ist das sexuelle Verlangen nach Partnern mit amputierten Gliedmaßen. Vor allem die Amputationsstümpfe erregen Fetischisten mit dieser Neigung. Mainstream-Kultfilm hierzu: Boxing Helena (Handlung: abartiger Chirurg hält eine Frau gefangen und amputiert ihr nach und nach beide Beine und Arme.) Es gibt sogar eine Fetisch-Zeitschrift zu dieser Thematik: Amputee Times.

Analverkehr
Ist Geschlechtsverkehr durch den „Hintereingang“, umgangssprachlich auch „Arschficken“ genannt. Diese Praktik birgt sehr hohes Risiko für eine HIV-Infektion, weil die Darmwand sehr verletzlich ist.

anankastisch
Ist ein anderes Wort für zwanghaft.

Androgynie
(englisch: androgyne) Androgyn ist jemand, bei dem am Äußeren nicht eindeutig das Geschlecht erkennbar ist. Diese optischen Wirrungen sind von der Person meist bewusst gewollt und werden durch Kleidung, Haarschnitt, Make-Up usw. betont. Das Verlassen der klassischen Rollenbilder hat jedoch nichts mit Transsexualität zu tun. Im Gegensatz zum Transsexuellen fühlt sich ein androgyner Mann immer als Mann, eine androgyne Frau immer als Frau. Viele Popstars spielen in der Öffentlichkeit mit ihrem androgynen
Aussehen.

Andreaskreuz
Ist ein Kreuz aus Metall oder Holz in X-Form, welches an die Warnkreuze an Bahnübergängen erinnert. Der Reiz für den am Andreaskreuz gefesselten liegt am Gefühl des ausgeliefert seins.

Atemkontrolle
(englisch: Breath Control) Auch Würgespiele genannt. Dem unterworfenen Partner wird die Luftzufuhr eingeschränkt. Dabei ist natürlich äußerste Vorsicht geboten, denn sehr schnell kann es dabei zum Ersticken kommen. Sauerstoffmangel ist ein Umstand der hohe Risiken birgt, es geht noch nicht mal um Ersticken, das Risiko beginnt schon viel früher.

Auditeure
Auch Hörlüsterne genannt. Im Gegensatz zu den Voyeuren, die Spaß am Zuschauen erotischer Momente haben, ist der Auditeur auf akustische Äußerungen aus, diese Befriedigung kann er z.B. beim Telefonsex erfahren.

Auffangen
Das Nachspiel einer BDSM-Session, in dem der Sub und der Top, diese nun wieder gleichberechtigt (!), ausklingen lassen und wieder zu sich finden. Man spricht miteinander, sucht die körperliche Nähe und gleitet wieder in die Realität. Das Auffangen ist elementarer Bestandteil einer BDSM-Session.

Arschlecken
(engl.: Rimming) Das Lecken oder das Penetrieren des Anusbereichs mit der Zunge. (Birgt in jedem Fall immer das Risiko von bakteriellen Infektionen.)

Bastonade
Sind Schläge auf die Füße, vornehmlich die Fußsohlen.

BDSM
Ist die Abkürzung für Bondage & Discipline, Domination & Submission, Sadism & Masochism. Zu Deutsch: Fesselung & Erziehung, Beherrschung & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus. Dieser Begriff kommt aus dem amerikanischen und umfasst einen weitaus größeren Bereich als nur SM.

Benutzungsspiele
Der Bottom wird zum Lustobjekt, zur menschlichen Toilette oder anderen niederen
Diensten reduziert.

Blind Date
Ist eine Verabredung mit einer bis Dato real unbekannten Person, welche man z. B. durch eine Kontaktanzeige kennengelernt hat. Dabei unbedingt Sicherheitsmaßnahmen wie Covern beachten.

Bestrafungsspiele oder Erziehungsspiele
Der Bottom wird auf Grund  begangener Fehler für diese bestraft, damit er sich seines Vergehens bewusst wird.

Branding
Hierbei wird mit sehr heißen Metallstücken die Haut verbrannt, um so ein permanentes Bild aus den verheilten Narben zu erzeugen. Dies ist nicht ganz ungefährlich, da der Heilungsprozess der Haut nicht genau vorhersagbar ist und die Narben unschön (z.B. durch wilden Fleischwuchs) verheilen können. Neuerdings gibt es auch „Brandings“, die mit extremer Kälte erzeugt werden.

Bottom
Engl. für „unten“. In SM-Kreisen ein Begriff für den beherrschten, passiven Part in einem Spiel (Der aktive Part wird auch Top genannt).

Bondage
Engl. für Fesselungsspiele (z.B. mit Seilen, Ketten oder Hand- und Fußfesseln). Eine besonders kunstvolle Form ist die Japan Bondage, die normalerweise aus einem Seil und ohne (oder mit wenigen) Knoten gemacht wird. Bondage ist als eigenständige Form des Sadomasochismus zu verstehen.

Buttplug
Engl. für Analstöpsel. Ein kegelförmiges Instrument, welches in den After eingeführt wird. Besitzt eine breite Basis, damit es vom Schließmuskel festgehalten wird und nicht heraus- oder hinein rutschen kann.

Breath Control
Engl. für Atemkontrollspiele.Eine Spielart, bei der dem Bottom die Luftzufuhr abgeschnitten, bzw. eingeschränkt wird (z.B. durch Würgen oder spezielle Masken). Atemkontrollspiele sind die häufigste Todesursache bei autoerotischen/automasochistischen Praktiken von Sadomasochisten, da hierbei der Carotis-Sinus Reflex ausgelöst werden kann und die erforderliche rasche Hilfe nicht geleistet werden kann.

Babysex (auch Windelsex)
Sind Spiele, in denen sich der Sexualpartner ins Kindesalter zurückversetzt fühlt und sich vorstellt von Vater/Mutter verwöhnt zu werden. Häufig werden Windeln getragen oder es wird an der Brust gesaugt. Den kindlichen Partner nennt man dabei adult baby (englisch für
„erwachsener Säugling“). Babyspiele sind kein Sex mit Minderjährigen oder sogar Säuglingen. Unzucht mit Minderjährigen ist eine schwere Straftat und wird durch das Gesetz bestraft.

Birching
Ist die Züchtigung mit Birkenzweigen, die auch bei intensivem Einsatz nur vergleichsweise harmlose Verletzungen bewirken und daher ab dem Hals abwärts überall angewendet werden können.

bizarr
Bedeutet absonderlich, ausgefallen und ungewöhnlich. Z.B. Sex zwischen Mensch und Tier oder das Verzehren von Fäkalien.

Bisexualität
Ist die Neigung zu beiden Geschlechtern. Menschen die gerne mit beiden Geschlechtern sexuelle Kontakte und Beziehungen haben. Verschiedenen wissenschaftlichen Berichte zu Folge ist die bisexuelle Neigung in allen Säugetieren (also auch Menschen!) vorhanden. Wie weit sie aber beim Menschen zum tragen kommt, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.

Bloodsports
Eine Spielart, bei der Blut eine zentrale Bedeutung hat; dies hauptsächlich in Verbindung mit den Spielarten Cutting, Piercing, Tackern, Nähen, Nadeln und bisweilen auch bei Auspeitschungen anzusiedeln; Dies ist eine sehr riskante Spielart, die umfangreiche Vorkenntnisse und ein Maximum an medizinischer Hygiene verlangt.

Carotis-Sinus Reflex
Ist der Regelmechanismus des Blutdrucks am Hals; Ursache von vielen Unfällen bis hin zu Todesfällen von Sadomasochisten bei Würgespielen; hauptsächlich bei Automasochismus, da hier bei Eintreten des Reflexes keine sofortige Hilfe erfolgen kann. Der Reflex wird von den Sensoren für den Blutdruck, die entlang der Halsschlagadern (Carotiden) verlaufen ausgelöst, die bei einem zu hohen Blutdruck eine Senkung dessen auslösen. Allerdings lässt sich dieser Reflex auch extern durch Druck, wie z.B. bei Atemkontrollspielen, hervorrufen; er bewirkt ein sofortiges Absenken des Blutdrucks mit unmittelbarer Ohnmacht. Der Körper muss dann sofort in die Waagerechte gebracht werden! Ist dies nicht möglich, droht nahezu unvermeidlich der Tod!

CSD (->Christopher Street Day)
Große Straßenparade, die ursprünglich von Schwulen initiiert wurde, um gegen die Vorurteile und Benachteiligungen von Schwulen zu demonstrieren. Der erste CSD fand angeblich in Australien statt, von wo aus er sich in der ganzen Welt verbreitete. Heute nehmen auch andere Minderheiten, wie auch die Sadomasochisten, an den CSD´s teil, um für mehr Toleranz und Akzeptanz zu demonstrieren.

Codewort
Auch Safeword genannt. Ein Wort, welches zwischen den Spielpartnern vor Beginn einer Session ausgemacht wird. Das Verwenden dieses bedeutet für den Partner den sofortigen Stopp des Spieles. Beliebt ist auch das Ampel-Safeword. Dabei werden zwei Codes ausgemacht. z.B. bedeutet „Gelb“: Vorsicht, du bewegst dich in meinem Grenzbereich,
aber beende das Spiel nicht sondern geh nicht weiter.  „Rot“ wiederum die sofortige Beendigung der Session.

Covern
Eine Vorsichtsmaßnahme bei Blind Dates, bei der eine vertrauensvolle Person im Hintergrund vorher abgesprochene Maßnahmen, wie z.B. Telefonanrufe zu einem bestimmten Zeitpunkt, trifft, um die Sicherheit zu gewährleisten und bei Bedarf einschreiten zu können. Diese Vertrauensperson wird vorher über den Treffpunkt und den Namen des Treffpartners informiert. Gerade im BDSM-Bereich kann dies eine sehr wichtige Vorsichtmaßnahme sein und sollte lieber einmal zu viel als einmal zu wenig angewandt werden!

Cockring
Ein Ring der die Hoden, den Schwanz oder beides umschließt und so eine Erektion verlängern, bzw. das Abspritzen verhindern soll.

Cocking
Eine besondere Form des Bondage. Dabei wird der Penis auf verschiedenste Weisen umschnürt.
Codes
Äußere Zeichen, wie z.B. Tücher (vor allem in der Schwulenszene bekannt), O-Ring und
ähnliches mehr, was auf eine bestimmte Ausrichtung deuten lässt. (siehe u.a. Hanky-Code)

Caning
Ist das Schlagen mit einem Rohrstock.

CBT
(englisch: Cock & Balls-Torture) Schwanz- und Hoden-Folter

Cisvestismus
(lateinisch: vestis = Kleid, Gewand) Verkleidungsdrang; nicht zu verwechseln mit Travestie oder Transvestiten. Damit gemeint ist jeder Verkleidungsdrang, der ausschließlich der sexuellen Lust, bzw. Erregung dient.

Coitus Intermammarius
Ist der Koitus zwischen den Brüsten einer Frau.

consensual
Das englische Wort für einvernehmlich. (Safe, Sane and Consensual, kurz SSC. Sicher, gesund und einvernehmlich. Die Grundregeln des S/M.)

Crossdressing
Ist der Begriff für das Tragen von Kleidungsstücken des anderen Geschlechts. Crossdresser nennen sich die Menschen, die diese Variante lieben. Es muss sich hierbei nicht zwangsläufig um Transsexuelle oder Homosexuelle handeln.

Cunnilingus
Lateinischer Ausdruck für Oralverkehr mit einer Frau.

Cutting
Engl. für Schneidespiele. Form der Bloodsports bei welchen mit Messern (z.B. Skalpell oder Nadeln) die Haut des „Passiven“ verletzt wird. Man sollte sich unbedingt vorher informieren, in welchem Bereich man bedenkenlos wie tief schneiden darf. Außerdem unbedingt den Wundbereich desinfizieren. Vorsicht ist geboten, wenn man dabei in Kontakt mit Blut kommt (Gefahr einer Infizierung mit Aids, Hepatitis und anderen Infektionskrankheiten)!

Chromgegerbtes
Leder, wird heutzutage aus Kostengründen in der Industrie überwiegend hergestellt. Auf diese Art gegerbte Leder findet man überwiegend im Schuhwerk, sowie überall dort, wo Leder mit Stoffen gefüttert oder unterlegt ist. Für Lederwäsche (ungefüttert) oder allem was direkt auf der Haut getragen wird ist dieses Leder denkbar ungeeignet. Da Chrompartikel immer wieder an die Haut abgegeben werden und es schnell zu entzündlichen Stellen und Pusteln kommen kann. Gleiches gilt auch für Flogger, Katzen und Paddle oder ähnliche Geräte. (Die leider sehr häufig aus Chromgegerbten Leder verarbeitet werden.) Ein Händler welcher Geräte / Outfit in Naturgegerbten Leder herstellt kann an dieser Stelle empfohlen werden)

Dehnungsspiele
Sind die Erweiterung des Afters / der Vagina mit bestimmten Geräten. Dabei ist äußerste Vorsicht geboten, da es sonst zu sehr schweren inneren Verletzungen kommen kann. In einschlägigen Sexshops bzw im Versandhandel können die entsprechenden Gerätschaften bezogen werden. Auf keinen Fall darf man dazu Flaschen oder ähnliche Gegenstände verwenden, da diese sich (öfter als man es denken würde!!!) im Körper festsaugen können und dann vom Notarzt entfernt werden müssen.

Deviant
Abweichend. Anderer, neutralerer Versuch dem Begriff „Perversion“ einen neuen Namen zu geben. Man spricht dabei von deviantem Verhalten (z.B. in der Psychologie).

Devot
unterwürfig, dienend, ergeben, submiß, servil, byzantinisch. Devoted: hingebungsvoll, aufopfernd, anhänglich, eifrig,begeistert.

Dom/Dominus/Domina
männl./weibl. Ist die Abkürzung für dominant (beherrschend, vereinnahmend). Dominante sind die beherrschenden Partner in D/S-Spielen, bzw. D/S-Beziehungen.

Domina
Eine Frau die andere Menschen zu deren (und idealerweise auch eigener) sexueller Befriedigung unterwirft. Aus dem Lateinischen stammendes Wort für Herrin oder herrscherin. Die Masochisten, die beim Geschlechtsverkehr (oder anstelle des Geschlechtsverkehrs) gedemütigt, geschlagen oder gepeinigt werden wollen, träumen von einer solchen Herrin, die selbst sadistisch ist oder die die Sadistische spielt, also sexuelle Lust im Demütigen, Schlagen oder Peinigen einer anderen Person empfindet. Eine dominanten Mann  nennt man auch Dominus.

Dressur
SM-Methode zur Abrichtung des Sklaven nach dem Muster Zuckerbrot und Peitsche.

Dressurgerte
Form einer Reitgerte, die lang und schlank zuläuft, und meist länger und dünner ist als Springgerten. Dressurgerten haben eine Gesamtlänge von 120-160cm und wurden entwickelt, um Pferden durch ihr Fell hindurch Hilfen (Kommandos) geben zu können. Sie schlagen sehr präzise, da sie inzwischen üblicherweise aus Glas-oder Kohlefaserverstärkten Kunststoffen hergestellt werden und daher absolut gleichmäßig sind. Sie sind extrem flexibel und können dadurch beträchtliche Energie transportieren, was Schläge mit ihnen sehr schmerzhaft werden lässt.
Aufgrund ihrer präzisen Handhabbarkeit werden sie auch gerne für Kommandos (etwa an einen auf allen Vieren kriechenden Bottom) sowie für Schläge auf kleinflächige Körperteile (Fußsohlen, Handflächen) verwendet.
Bei ihrer Verwendung ist zu beachten, dass Schläge mit ihnen schmerzhafter sind als der Top sich das aufgrund ihrer Leichtigkeit vorstellen mag. Hinzu kommt noch, dass sie beim Aufprall häufig nur ein leises Ticken verursachen, was leicht dazu führt, dass ihre Wirkung unterschätzt wird. Auf empfindlichen Körperteilen können sie leicht Schäden verursachen.

Doppelfisten/Doppelfisting
beide Hände werden: in die Vagina / in den Anus / bzw. eine in die Vagina und eine in den Anus eingeführt (siehe „Faustfick“).

Dresscode
Ist die englische Bezeichnung für Kleiderordnung. Auf vielen Parties und anderen Veranstaltungen wird die Erfüllung einer bestimmten Kleidervorschrift z.B. Lack, Leder Latex und anderen Fetischen, bzw. falls er nicht so streng gehandhabt wird, schwarze Kleidung vom Veranstalter verlangt.

Darkroom
(englisch: dark = dunkel und room = Raum) ein Zimmer, welches völlig verdunkelt ist; oft in Schwulen- oder Swingerclubs anzutreffen. Meist wissen die Beteiligten dann nicht mehr, mit wem sie gerade verkehren. In neuerem Gebrauch auch auf Fetish-Partys ein abgetrennter Raum mit diversen Einrichtungen zum „Spielen“
Doktorspiele
Ein Partner verkleidet sich als Arzt bzw. Ärztin und untersucht den „Patienten / die Patientin“; es kann zum Geschlechtsverkehr kommen; solche Spiele sind typisch im Bereich Weißes Studio.

Deformation
Verunstaltung des Körpers oder einzelner Körperteile (engl. Bodymodification), die um Willens einer erotischen Anziehungskraft eines durch die jeweilige Kultur bedingten Schönheitsideals vorgenommen werden. (siehe auch „Bodymodification“).

Demütigung
Hauptsächlich auf die Psyche des Sklaven ausgerichtete Behandlungsmethode. Dabei wird der Sklave durch die Herrin verspottet, verhöhnt oder aber zu entwürdigenden Handlungen gezwungen. Eine wirkungsvolle Demütigung setzt voraus, dass die Herrin ihren Sklaven so gut kennt dass sie weiß, was ihm widerstrebt und ihn erniedrigt. Oft empfindet der Sklave „normale“ Handlungen als demütigend, wenn sie unter Zwang und unter der absoluten
Kontrolle der Herrin erfolgen.

Deprivation (sensorisch)
Engl. für Sinnesentzug. Dem Bottom werden (alle) Sinneswahrnehmungen entzogen (z.B. durch Augenbinde, Ohrstöpsel, Latexmasken etc.). Dies vergrößert die Wahrnehmung der anderen Sinne, bzw. die Empfindlichkeit des Subs.

Dungeon
Ein Kerker oder ein Verließ, welche speziell für BDSM-Praktiken eingerichtet wurden und über die entsprechende Ausstattung verfügen.

D/S
Abkürzung für Dominance and Submission (Beherrschung und Unterwerfung). Seit einiger Zeit werden im Sadomasochismus zwei Grundrichtungen unterschieden. Neben dem „klassischen“ S/M versteht man unter D/S das Etablieren von Machtstrukturen zwischen dem dominanten und dem submissiven Part.
D/S kann innerhalb einer Session präsent sein, aber durchaus als Beziehungsmodell angesehen werden. (siehe auch -> 24/7, EPE oder TPE).
Im D/S-Bereich geht es vor allem um das Spiel mit der Macht, welches nicht zwingend Schmerz oder Demütigung beinhalten muss.

Endorphine
Sind Hormone, die der Körper bei Stress oder Schmerz ausschüttet. Endorphine ist u.a. für den „Kick“, der sich bei vielen Passiven nach einer bestimmten Zeit einfindet, verantwortlich. Der Körper schüttet ab einem gewissen Punkt, der von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein kann, Endorphine aus und erhöht dadurch die Schmerztoleranz des Bottom.

Erotomanie
Zwanghafte Beschäftigung mit Liebe, Erotik und Sexualität, so dass für andere Gedanken kaum noch Raum bleibt.

Elektrosex
Es wird dringend empfohlen, nur Reizstromgeräte aus seriösen Erotikläden anzuwenden. Abzuraten ist ebenso dringend von Versuchen mit Autobatterien, Hausstrom, etc. Nur mit den Geräten aus dem Sexshop können Impulsstärke und –Frequenz reguliert werden und nur diese Geräte sind für den Gebrauch am oder im Menschen abgestimmt. Die meisten Impulsgeber haben zwei Ausgänge (teurere mehr). Daran können verschiedenste Toys angeschlossen werden, wie z.B. Hodenmanschetten, Dildos, Klammern, etc. Für Leute mit Herzproblemen oder Träger von Herzschrittmachern ist diese Form der Lust lebensgefährlich.
Also Finger weg davon! Stromspiele sollten niemals an Unvorbereiteten ausgeführt werden. Außerdem wird geraten, dass Anfänger auf jeden Fall Elektroden nur unterhalb der Gürtellinie anbringen. Erst mit einiger Erfahrung dürfen bei stabiler Gesundheit auch die Nippel mit einbezogen werden. Wenn alle Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden kann das Spiel mit dem Strom äußerst reizvoll und enorm luststeigernd wirken.

Englisch
Ist ein Synonym in Kontaktanzeigen und Chats für Erziehungsspiele aller Art.

Erziehung
Eine autoritäre Person, die meist mit Strafen erzieht. Man unterscheidet die strenge und die leichte Erziehung. Bei der leichten gibt es ab und zu einen Klaps. Die strenge Erziehung kann mit Einsperren, Aufhängen, Fesseln etc. verbunden sein.

EPE (Erotic Power Exchange)
Ist die permanente Machtübergabe des Bottom an den Top in einer D/S-Beziehung, so dass der Top jederzeit den Bottom und sein Sexualleben kontrollieren und bestimmen kann.

Femdom
(Female Domination) Die englische Bezeichnung für weibliche Dominanz.

Fellatio
Ausdruck für Oralverkehr mit einem Mann.

Fetischismus
Fetischismus ist laut Lexika die nicht ausschließlich sexuelle Fixierung auf einen Gegenstand wie z.B. Kleidung aus bestimmten Materialien wie Leder, Latex oder Lack, aber ebenso Fingernägel, Füße, Stiefel und vieles mehr. Allein der Anblick, das Riechen oder Ertasten können starke Reize auslösen.

Fußfetischismus
Füße sind das Zentrum des sexuellen Interesses für Fußfetischisten. Der Anblick nackter oder speziell bekleideter Frauenfüße stimuliert diese Gruppe meist mehr als Busen, Po oder Genitalien. Außerdem gehören die Füße zu den hocherogenen Zonen des Menschen. Die Vielzahl von Nervenenden dort macht sie äußerst empfindlich für jede Art der Berührung. Weniger bekannt ist, dass sich die Rezeptoren für die Fußnerven im Gehirn in unmittelbarer Nachbarschaft zu denen der Genitalien befinden. Bei einer Reiz-Überladung (z.B. durch heftiges, langandauerndes Kitzeln) können die elektrischen Potentiale überspringen und unmittelbare sexuelle Erregung erzeugen. Füße und Berührungen dort fallen jedoch in die gesellschaftliche Tabuzone. Gängige Vorurteile: Füße sind schmutzig und stinken. Dieses trifft dann zu, wenn Füße tabu sind und deshalb oft bei der Körperpflege vernachlässigt werden. In zahlreichen Kulturen gilt es als unhöflich, die Füße dem Gesprächspartner zuzuwenden (daher das Sitzen mit untergeschlagenen Beinen in Asien und Arabien).

Ausdrucksformen: Fußkuß als Zeichen der absoluten Unterwerfung/Füße und Zehen lecken / kitzeln / Zertreten (englisch: Crushing = zerquetschen, zerdrücken, zerstören) von kleinen Objekten (Trauben, Insekten usw.) / herum trampeln auf einer Person (englisch: trampling) / spezielle Fußbekleidung (z.B. Schuhe, hohe Absätze (High Heels), Sandalen, Turnschuhe, Nylons als Nahtstrümpfe oder Strumpfhosen).

Facesitting
Wie im Wort enthalten, setzt sich die Herrin dabei auf das Gesicht des Sklaven. Mit dieser Methode werden in der Regel drei Absichten verfolgt: Die Herrin lässt sich auf diese Weise von ihrem Sklaven lecken – die Herrin benutzt ihren Hintern, um damit die Atmung ihres Sklaven zu kontrollieren – die Herrin benutzt das Gesicht ihres Sklaven als Sitzkissen,
wobei er absolut reglos zu verharren hat. Für diese hauptsächlich in den USA verbreitete Art der Unterwerfung gibt es auch speziell gefertigte Möbel, deren Sitzfläche das darunterliegende Gesicht des Sklaven frei lassen und es somit der Herrin ermöglichen, stundenlang und bequem auf/über dem Gesicht ihres Sklaven zu verweilen.

Facials
Ejakulation oder Golden Shower in das Gesicht.

Fisting
In deutsch auch Faustfick genannt.Bedeutet das Einführen einer ganzen Hand oder Faust in die Scheide oder den After des Partners. Es ist wichtig, sich dafür Zeit und Ruhe zu ehmen, viel Gleitmittel verwenden und den Passiven nicht unter Druck zu setzen.

Feminisierung
Entwicklung weiblicher Körperformen beim Mann (z.B. Brustdrüsenwachstum) oder auch die Verweiblichung eines Mannes durch Kleidung, Schminke, Bewegungslehre, etc.

Fussfick
Stimulationstechnik unter Zuhilfenahme der Füße. Am Mann: die Partnerin (bei Homosexuellen auch der Partner) masturbiert den Penis zwischen den zusammengepressten Fußsohlen. An der Frau: der große Zeh wird in die Vagina eingeführt, während die kleinen Zehen die Kitzlerregion durch Zappeln stimulieren. Besonders beliebt bei Fußfetischisten. Man sollte vorher unbedingt die Fußnägel kurzschneiden um Verletzungen  zu vermeiden.

Fingerfick
Bezeichnung für Geschlechtsverkehr mit einem oder mehreren Fingern in der Vagina bzw. im Anus (vergleiche „Faustfick“).

Friktion
(englisch: friction) lateinisch: fricare =Reibung. Siehe „Frotteur“!

Frotteur
Ist ein Mensch, der sich durch Tuchfühlung oder Anpressung an eine fremde Person sexuell erregt. Der Frotteur schlägt gern und oft in Menschenmengen zu.

Flag – Flagellation – Flagsession
Engl. Abkürzung für Schlagspiele. Ein Flagellant ist ein Sadomasochist, der seinen Kick in erster Linie bei Schlagspielen erhält.

Flagellation
englisch für Geißelung bzw. Peitschenschlag, also für das Auspeitschen eines Sexualpartners. Dabei ist es wichtig sehr behutsam vorzugehen, damit der Partner keine Verletzungen erleidet. (siehe auch „Spanking“)

Flogger
Ein Ausdruck für eine Riemenpeitsche mit breiten weichen Riemen.

Gag
englischer Ausdruck für Knebel.

Gender-Bender
Aus dem Englischen. „gender“ = Geschlecht, „to bend“ = verbiegen. In Rollenspielen nehmen Menschen gerne die Rolle des anderen Geschlechtes ein bzw. wechseln hin und her.

Gender Play
Wechsel der Geschlechter in einem Spiel. (-> siehe auch Crossdressing)

Gerte
Schlaginstrument. Es gibt verschiedene Arten der Gerte wie z.B. die kurze Springgerte mit einem schmalen Lederlappen oder die lange Dressurgerte, an deren Ende sich ein geflochtener Riemen befindet.

Golden Shower
Urinspiele werden gerne als „Demütigungsspiele“ eingesetzt. Hierbei kann es sich je nach Vorliebe um Anpinkeln des Körpers, des Gesichts oder auch Trinken des fremden Urins
handeln. Je mehr Flüssigkeit der Spender zu sich genommen hat, desto neutraler ist der Geschmack von Urin. Er ist dann oft von Wasser kaum mehr zu unterscheiden.
Keime finden sich in lang zurückgehaltenem (Morgen)-urin, weshalb dieser nicht für Golden Shower Spiele eingesetzt werden sollte. Medizinisch sind diese Spiele größtenteils unbedenklich, es bleibt allerdings wie bei allen Körperflüssigkeiten die Aidsgefahr, bzw. die
Möglichkeit von Hepatitis A und B.

Gang-Bang
Beim so genannten Gang Bang hat eine Frau mit möglichst vielen Männern Sex. Eine Definition für die genaue Anzahl an Männern gibt es nicht.

Gelber Onkel
Umgangssprachliches Synonym für den Rohrstock.

Gerontophilie
Greisenliebe, von griechisch GERON, der Greis, abgeleitet. Ist die Bezeichnung für die Liebe zu einem erheblich älteren Partner.

Gerte
Schlaginstrument. Es gibt verschiedene Arten der Gerte wie z.B. die kurze Springgerte mit einem schmalen Lederlappen oder die lange Dressurgerte, an deren Ende sich ein geflochtener Riemen befindet.

Geschichte der O
Roman von Pauline Reage, der die Unterwerfung der O schildert und dabei
ein Klassiker der BDSM-Literatur ist.

Golden Shower
Englisch für Spiele mit Urin (siehe auch Natursekt oder Watersports). Urinspiele werden gerne als „Demütigungsspiele“ eingesetzt. Hierbei kann es sich je nach Vorliebe um Anpinkeln des Körpers, des Gesichts oder auch Trinken des fremden Urins handeln.
Je mehr Flüssigkeit der Spender zu sich genommen hat, desto neutraler ist der Geschmack von Urin. Er ist dann oft von Wasser kaum mehr zu unterscheiden.
Keime finden sich in lang zurückgehaltenem (Morgen)-urin, weshalb dieser nicht für Golden Shower Spiele eingesetzt werden sollte. Medizinisch sind diese Spiele größtenteils unbedenklich, es bleibt allerdings wie bei allen Körperflüssigkeiten die Aidsgefahr, bzw. die
Möglichkeit von Hepatitis A und B.

Gynäkophobie
Krankhafte Angst vor Frauen.

Halsband
Besteht meist aus Leder, Gummi oder Metall und symbolisiert im D/S-Bereich die devote Ausrichtung des Trägers und seine Zugehörigkeit zu einem Top als dessen Besitz, wenn an dem Halsband ein D-Ring, also ein Metallring zu finden ist, an dem Ketten oder dergleichen für Fesselungen oder Vorführungen befestigt werden können.
Ohne diesen Ring sind Halsbänder auch bei dominanten Personen als modisches Accessoir beliebt.

Hanky-Code
Der Hanky-Code findet seinen Ursprung in der amerikanischen Schwulenszene. Durch das Tragen von roten Taschentüchern wurde die sexuelle Orientierung für Gleichgesinnte offen erkennbar gemacht. Die Sadomasochistische Bewegung hat dann diesen Code auch sich zu Eigen gemacht. Mittels Taschentücher werden Vorlieben und Neigungen signalisiert.
Erst mal gilt, dass Aktive die nach Vorlieben unterschiedlich gefärbten Tücher in der linken, Passive in der rechten Hosentasche und Switcher um den Hals tragen.
Zur Übersicht hier die „wichtigsten“ Farben und deren Bedeutung:

  • Weiß: Anfänger
  • Oliv: Militäry-Spiele
  • Senf: Fußfetisch
  • Schwarz: harter SM
  • Gelb: Natursekt
  • Anthrazit: Gummifetisch
  • Orange: alles geht
  • Rot: Fisting
  • Rose: Spanking
  • Grau: Bondage
  • Braun: Kotspiele

Harness
Fesselgeschirr aus dem Reitsport. Gibt es meist aus Leder,
Kunststoff, Stahlbändern oder Ketten. Ein Harness kann sowohl zur Zierde als
auch zu Fesselzwecken getragen werden. Für Fesselungen verwendet man ein Harness
aus verstellbaren Lederriemen. Ein Harness kann am Kopf oder am ganzen Körper
getragen werden.

Harnspiele
-> Siehe unter „Golden Shower“. Spiele mit Urin, werden auch Pissspiele, Watersports
und Natursektspiele genannt.

Herrengriff
Griff um die sexuelle Erregung zu überprüfen und auch eine Machtposition
durch Übergehen von Schamgrenzen zu demonstrieren.

Herrin
Bezeichnung für die dominierende/herrschende Frau bei Unterwerfungsspielen.

High Heels
Schuhe, Pumps oder Stiefel mit sehr hohen Absätzen.

Hodenfallschirm
Ist eine Art kegelförmiger Manschette, die um die Hoden gelegt wird. An der Manschette können Gewicht angebracht werden.

Hogtie
Fesselungsform, bei der Hand- und Fußgelenke hinter dem Rücken des Bottoms aneinandergebunden werden.

Hundepeitsche
Eine kurze Peitsche aus geflochtenen Lederriemen oder mehreren Lagen vernähten Leders.

Hypersexuell
Übersteigerter Sexualtrieb bis hin zur Dauergeilheit.

Hypolibidinie
Verminderter Sexualtrieb.

Injektion
Ist das Einspritzen von Flüssigkeiten mit einer Spritze in den Körper.

Japan-Bondage
Uralte japanische Form des erotischen Fesselns mit Seilen.  Hierbei wird in Einklang mit Seilführung und Körperhaltung ein Gesamtkunstwerk geschaffen.

KAP
Siehe Kink Aware Professional

Kink Aware Professional
Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Ärzten, Psychologen, Therapeuten und Anwälten, die sich wertfrei gegenüber nicht der Norm entsprechenden sexuellen Ausrichtungen verhalten.  Erstmals in den USA ins Leben gerufen. Im deutschsprachigen sadomasochistischen Raum ist dabei der BDSM-Berlin mit seiner KAP-Liste, erstmals nur von Ärzten, ein Vorreiter, dem mittlerweile andere Gruppierungen beginnen Folge zu leisten.

Katheter/Katheterisierung
Ein schmales weiches oder halbstarres Kunststoffröhrchen, an dessen Ende sich ein Beutel befindet. Das Röhrchen wird durch den Harnleiter eingeführt, um so auf künstlichem Weg Harnablassen zu können.

Katze
Ist eine Riemenpeitsche. Am Gebräuchlichsten ist dabei die „Neunschwänzige“, meist aus Lederriemen bestehende. Jedoch sind der Anzahl von Riemen oder Geiseln keine Grenzen gesetzt.

Kaviar
Anderes Wort für Kot.

Keuschheitsgürtel
Ein Gürtel zur Verhinderung von sexuellen Handlungen. Gerade im D/s-Bereich bzw. in 24/7-Beziehungen, in welcher der dominante über die Sexualität des devoten bestimmt, findet dieser Anwendung.

Klammern
Eines der beliebtesten Hilfsmittel zum Quälen. Am häufigsten werden hierbei Wäscheklammern, Zugklammern, Krokodilklemmen, Laborklemmen und Tischtuchhalterungen verwendet. Die beliebtesten Ansatzstellen sind der Genitalbereich und die Brustwarzen.

Klinik-Spiele
Spiele, in welchen es zu typischen Rollenverteilungen  wie Arzt/Patient oder Krankenschwester/Patient kommt. Zu Klinikspielen zählen unter anderem Katheterisierungen, Einläufe, Rektaluntersuchungen, gynäkologische Untersuchungen, Cutting und Nadelungen.

Klistier
Als Klistier wird das Einleiten einer Flüssigkeit über den After in den Darm bezeichnet.

Knebel
Ein Knebel, auch Gag genannt, hindert den Passiven am Sprechen oder Schreien. Die häufigsten Knebel sind dabei die Ballknebel, welche es auch in aufblasbarer Form gibt.

Korsett
Ein Bekleidungsstück aus dem Mittelalter, das den Frauen zu einer „Wespentaille“ verhilft, feiert im SM und Fetischbereich eine Wiedergeburt.

LLL
Lack, Leder, Latex. Verallgemeinernde Bezeichnung für SM und Fetischismus.

Les fleur du mal
Gedichtband von Charles Baudelaires; deutscher Titel: Die Blumen des Bösen. Wird in der SM-Szene häufig benutzt. Unter anderem nannte sich eine Partyreihe der „Schlagzeile“ so (SM-Magazin).

Libertine Wien
SM-Initiative in Österreich, gegründet  1987, ist Ansprechpartner für österreichische SMer, veranstaltet Treffen und Parties, regelmäßig erscheint die Vereinszeitung „Unter Druck“.

Male Domination
Männliche Dominanz.

Manifest, sadomasochistisches
Das erste s.M. wurde 1991 von der AGSMÖss (Arbeitsgemeinschaft SM & Öffentlichkeitsarbeit) als öffentliche Erklärung von Zielen und Absichten herausgebracht.

Marquise de Sade
Französischer Namensgeber des Sadismusmus (1740-1814).

Master/Mistress
Eine von vielen möglichen Bezeichnungen des aktiven Parts.

Mayday
Allgemeines Code-/Savewort auf öffentlichen Veranstaltungen. Übernommen aus der See- und Luftfahrt, in der dieser Begriff international als Hilferuf bekannt ist. Im Frühjahr 2001 schloss sich eine SM-Initiative unter dem Namen „Mayday“ zusammen, die sich beratend und unterstützend SM-Missbrauchsopfern annimmt.

Metakonsens-Spiele
Der Passive nimmt sich die Möglichkeit, aus einem Spiel durch Abbruch auszusteigen. In der SM-Szene sehr umstritten.

Melken
Machtspiel, bei dem der passive Mann immer wieder zum Abspritzen gezwungen wird, was mit der Zeit eine schmerzhafte Variante darstellt.

Middle
Englisches Synonym für „Switch“, ein Spieler, der sich auf der aktiven und passiven Seite wohlfühlt, geläufig auch „Switcher“ genannt.

Monoglove
Ledersack, der Arme und Schultern auf dem Rücken fesselt.

Mr. Leather
Schwulenveranstalung, bei der jährlich im Frühjahr der Mister Leather (Leder) gewählt wird.

Mumifizierung
Ganzkörperbandagetechnik, meist mit Folie oder ähnlichem Material, jedoch auch mit sehr langen Seilen möglich, bei der besonders auf die Atmungsfähigkeit der gefesselten Person geachtet werden sollte.

Mysophilie
Geruchs- und Geschmacksfetisch.

National Lather
Amerikanischer Dachverband des Sado-Masochismus, welcher elemantar für die Benennung und Vermittlung der SM-Grundsätze „ssc“ war (save, sane, consensual/ sicher, mit gesundem Menschenverstand, einvernehmlich).

Nadelspiele
Das Durchstechen der oberen Hautschichten mit medizinischen Kanülen.

Nassspiele/Natursektspiele/NS
Spiele mit Urin, siehe auch Golden Shower.

Uniformspiele
Uniformen werden von manchen BDSMlern und Fetischisten ind Spielsituationen gerne erotisiert um die allgemeine „Machtwirkung“ für den eigenen Kopfkick zu nutzen.

Umschlagen
Das Umschlagen ist ein Begriff, der die ungewünschte Situation benennt, in welcher bei einem langen Schlaginstrument die Spitze z.B. um die Hüfte „umschlägt“. Diese Spitze bekommt durch den Schlag eine solche Kraft, das starke Verletzungen entstehen können. Es sollte daher immer darauf geachtet werden, dass die Spitze des Schlaginstruments innerhalb der gewählten Körperregion (z.B. Po) liegt.

Unten (spielen)
Ist die Bezeichnung für den „unteren“ Sieler, die im Gegensatz zu anderen Formulierungen wie z.B. „passiv“ oder „devot“ eine Wertung vermeidet.

Unter Druck
Vereinszeitung der österreichischen BDSM-Initiative „Libertine“.

Urtikation
Ein selten verwendeter Begriff für Schlagspiele mit Brennnesseln.

Vanilla/Vanille
Szenegebräuchlicher Begriff für nicht BDSMer.

Vanillaschübe/Verneinungsschübe
Mentale Distanzierung von BDSMern wenn aufgrund schwieriger Umstände (z.B. Partersuche) der Versuch unternommen wird, auch ohne BDSM leben zu wollen. Oftmals kommt es in dieser Sitaution zu einem völligen Rückzug vom-BDSM-Leben oder auch zum Wegwerfen oder Zerstörung von BDSM-Spielzeugs.

Verbalerotik
Nutzung von sprachlichen Kicks. Meist handelt es sich um den Einsatz von demütigenden oder beleidigenden Worten innerhalb eines Spieles.

Vergewaltigungsphantasien
Siehe auch Noncon-Phantasien.

Vierundzwanzigsieben (24/7)
Steht für 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, also für eine BDSM-Lebensform, die „rund um die Uhr“ das Machtgefälle Top-Sub aufrechterhalten möchte. Es handelt sich dennoch um eine einvernehmliche Variante, wenn dieses Anliegen von beiden Personen vertreten wird. Allerdings ist es ein Irrglaube, dass funktionierende 24/7-Beziehungen sich ununterbrochen Machtelementen bedienen. Es handelt sich hierbei in erster Linie um ständige Möglichkeiten, nicht um ständige Ausübung.

Verhör
Rollenspiele, die auf Verhörsituationen aufgebaut werden.

Violet Wand
Batteriebetriebene Geräte, die elektrische Funken auf die Haut überspringen lassen. Im Gegensatz zu vielen anderen Elektrospielzeugen können sie trotz der Hochspannung auch oberhalb der Taillie sicher eingesetzt werden. Es besteht keine Gefahr fürs Herz. Der Name leitet sich von den blauvioletten Funken ab, die zwischen dem Gerät und der Haut überspringen.

Wachsspiele
Das Beträufeln des Körpers mit Kerzenwachs. Lässt je nach Abstand zur Haut verschiedenste Empfindungen entstehen.

Whip
Englischer Begriff für Peitsche.

Windelspiele
Windelfetischisten lieben Praktiken, die im allgmeinen nur Kleinkindern zugedacht sind, wie Einnässen und Trockenlegen aber auch die elterliche Zuneigung, die sie in solchen Rollenspielen wiedererleben können.

Würgespiele
Spiele mit Atemreduktion (siehe auch Breathcontrol).

X-Stellung
ist eine Stellung, in der der Bottom mit weit gespritzten Armen und Beinen gefesselt wird, beipspielsweise am X-Kreuz bzw. Andreas-Kreuz.

Y-Stellung
Ist eine Stellung, in der der Bottom mit zusammengebundenen Armen und weit gespreitzten Beinen über Kopf aufgehängt wird, wobei die Genitalien gut zugänglich sind.

Zaumzeug
Für Menschen gefertigtes Kopf- und Riemengeschrirr für Ponyspiele (siehe auch Pet-Spiele).

Zierbondage
auch Zierfesselung genannt. Seilfesselung, die in erster Linie optische Aufmerksamkeit erzielt und aufgrund der Knotung auch längerfristig getragen werden kann, z. B. unter der Kleidung.

Zofe
weibliche Person bei Rollenspielen in der dienenden Position. Häufig auch fetischistisch zu sehen, wenn zum Beispiel submissive Männer die weibliche Zofenrolle mit der dementsprechenden Kleidung einnehmen.

Zoomimik
Spiele, in denen Menschen Tierrollen einnehmen.

Züchtigung
Bezeichnung für Erziehungsspiele (oftmals im DS-Context). Reine BDSM-Spiele legen jedoch häufig kein Gewicht auf Strafaktionen.

Zungenbondage
Fesselung der Zunge mit Bändern oder Spreitzern, die das Sprechen unmöglich machen.

Zwangsentsahmung
Femdom-Praktik, bei der Mann mehrmals lieblos und zügig zum Orgasmus gebracht wird. Mit der Zeit entwickelt sich ein solches Unterfangen zu einer recht schmerzhaften Prozedur, deren Reiz inder völligen Auslieferung und dem Benutztwerden liegt.

Zweckbondage
Fesselung mit Seilen oder Manschetten, die zweckmäßig den Bottom in eine ausgelieferte Lager befördern.

Und immer daran denken:

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